Alu: Sportliches Leichtmetall für‘s Auto

Sie sind das optische i-Tüpfelchen an jedem Fahrzeug: Alufelgen. Ob in Form von Turbinen, Sonnenstrahlen oder Blütenblättern, ob glatt poliert oder matt gebürstet – das modische Metallzubehör steht vor allem aufgrund seiner Formenvielfalt und seines sportlichen Rufes bei Autoliebhabern hoch im Kurs. Und auch farblich ist bei den leichten Felgen einiges geboten: Es gibt sie in fast allen Farbnuancen – mehrfarbig, mit Farbverlauf oder gemustert. Der Gestaltung des eigenen Vierrades sind somit kaum Grenzen gesetzt.

Neben dem optischen Plus bietet das runde Leichtmetall aber noch weitaus mehr Vorteile: So sind die Felgen, wie der Name „Leichtmetall“ bereits verrät, deutlich leichter als ihre Kollegen aus Stahl – bis zu 5 kg lassen sich dank der Aluminiumbauweise maximal einsparen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Spritverbrauch aus, sondern sorgt auch für einen geringeren Verschleiß an Stoßdämpfern und Radaufhängungen sowie für bessere Rundlaufeigenschaften.

Besonders leicht sind Alufelgen, die nach dem sogenannten Schmiedeverfahren hergestellt werden. Sie sind äußerst stabil und ermöglichen eine extrem schlanke Bauweise.

Ein kleines Manko haben die formschönen Leichtgewichte allerdings: Wer sich für den Kauf von Aluminiumrädern entscheidet, muss mit einem deutlich höheren Preis und Pflegeaufwand rechnen, denn die Felgen sind weitaus empfindlicher als normale Stahlfelgen.

Der ewige Kampf um die Daseinsberechtigung von Alufelgen im Winter hat aber inzwischen ein Ende gefunden: Damit die edlen Felgen auch dem härtesten Kälteeinbruch standhalten, kann mit einigen Oberflächenbeschichtungen nachgeholfen werden. Salzstreuattacken in der kalten Jahreszeit sind damit auch für die Aluminiumfelgen kein Problem mehr. Wer von vorneherein plant, seine Alufelgen das ganze Jahr über zu fahren, der kann zudem auf spezielle Winteralufelgen zurückgreifen – die sich nicht umsonst in der Tuningszene großer Beliebtheit erfreuen.

Wie pflege ich meine Alufelgen?